Power Napping liegt im Trend

21. Oktober 2009 - Kleinkinder machen es und auch schon unsere Großeltern fanden es wohltuend – das Mittagsschläfchen. Heute liegt es wieder im Trend, heißt allerdings Power Napping. Inzwischen setzen auch Großkonzerne wie BASF und Lufthansa auf geruhsame Mitarbeiter, die in einem speziellen Raum auch mal ein Nickerchen halten dürfen. Denn gerade zwischen 12 und 14 ist die Leistungsfähigkeit eines Menschen am niedrigsten. Wer dann ein kleines Mittagsschläfchen hält, passt sich dem eigenen Biorhythmus an.

Das zeigt auch eine US-Studie der Harvard Universität. Wer 20 Minuten schläft, steigert seine Leistungsfähigkeit um 30 Prozent. Griechische Forscher haben sogar heraus gefunden, dass nach sechs Jahren das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen minimiert wird. Allerdings sollte das Nickerchen nicht länger als 30 Minuten dauern, da bei längerer Schlafphase der Blutdruck sinkt und man sich nach dem Mittagsschlaf immer noch müde fühlt.

Oft passiert es, dass man nicht direkt einschlafen kann, mit ein wenig Training kann Abhilfe geschaffen werden. Dabei hilft beispielsweise Muskelentspannungsübungen oder sogar Yoga. Vorsicht ist beim eigenen Bett geboten, denn man neigt schneller dazu in Tiefschlaf zu fallen. Kaffee vor dem Mittagsschlaf hat ebenso einen sinnvollen Effekt, den der setzt erst nach 30 Minuten nach der Einnahme ein.

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